Montag, 30. März 2020

Die Corona-Krise: Fürchtest du dich?

Du fürchtest dich noch nicht genug!

Das ist mehr als ein Herr-der-Ringe-Zitat, denn Angst und Bange könnte es einem werden. Nicht (nur) wegen des Virus: Auch die Politik und eine hysterische Masse beunruhigen, die Empfindsamkeit, die Vorahnung hat sich wie ein Seismograf gemeldet.

Das Virus tötet laut Zeitungsberichten und Statistiken in einigen Ländern Europas in diesen Tagen in Massen, in anderen weniger, aber doch auch: Tendenz dort steigend. Die Zahlen erschrecken. Besonders jene der Closed Cases, also die Zahl der Fälle jener, die genesen oder gestorben sind. Unvorstellbare 19 % davon sind weltweit Todesmeldungen! Wie hoch die Dunkelziffer der Infizierten ist, wissen wir nicht, testet man doch derart sparsam, dass selbst eindeutig Infizierte gar nicht in der Statistik auftauchen (etwa Familienangehörige positiv Getesteter im selben Haushalt).

Die Meldungen zum Virus, zu seiner Gefahr, seiner Bekämpfung und die getroffenen Maßnahmen wirken teilweise amateurhaft, sind widersprüchlich und doch vor allem auch eines: so beängstigend wie die Sorge um die Gesundheit.

Es werde keine Ausgangsbeschränkungen geben, sagte Bundeskanzler Kurz wenige Tage, ehe diese in Kraft getreten sind. Masken seien unnötig, nun wird man ohne aber keinen Supermarkt mehr betreten dürfen. Bürgerrechte werden (temporär?) außer Kraft gesetzt, die Bewegungen der Bürger werden getrackt. Der hochgepriesene Datenschutz ist ein Relikt der Vergangenheit, es zählt nun die Überwachung. 

Wie reagieren die Bürger? Sie jubeln und forderten und fordern stets weitere Maßnahmen. Mehr Einschränkungen, weniger Freiheit, mehr Zugriff der Polizei auf (an sich) unbescholtene Bürger. Zudem moralische Appelle an jene, die nicht mitziehen. Vor einigen Jahrzehnten hätte man für diese ein Wort parat gehabt, das vielleicht gar wieder in Mode kommen wird: Volksschädlinge.

Der Volksschädling wagt es, an die frische Luft zu gehen. Stärkung des Immunsystems? Unnötig, bitte sperr dich zu Hause ein! Auf Facebook etc. werden diese Schädlinge (ihr findet doch sicher das passende Mittel gegen diese!) beschimpft als Idioten, unverantwortliche Egoisten. Der Begriff aus alten Zeiten würde von manchen ganz sicher gern ins Vokabular aufgenommen werden.

"Niemand hat vor, eine Mauer zu errichten!"

Diesen Satz höre ich. Ich höre ihn mitschwingen – in den Pressekonferenzen unserer amateurhaften Regierung, die doch zu allem bereit zu sein scheint. Stein für Stein errichten sie eine Mauer. Die Bürger klatschen, helfen, fordern, dass die Mauer schneller und vor allem höher gebaut wird. Dazu gehören auch die altbekannten Mauerschützen ...

Bloß die Angst eines freiheitsliebenden Menschen? Eine Dystopie, die sich bloß im Kopf abspielt? Oder doch eher der Beginn (oder bereits mehr) einer Gesellschaft, eines Systems, in dem vorgebliche Sicherheit weit über der Freiheit angesiedelt wird? 


Vielleicht war "Sei wachsam" von Reinhard Mey niemals so aktuell wie heute. Niemals mehr seit 1945. Wir müssen wachsam sein.


Und ich denk' mir, jeder Schritt zu dem verheiß'nen Glück
Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück.
Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen,
Sie nennen es das Volk, aber sie meinen Untertanen.
Sei wachsam

Präg' dir die Worte ein!
Sei wachsam
Und fall nicht auf sie rein!
Paß auf, dass du deine Freiheit nutzt
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam
Merk dir die Gesichter gut!
Sei wachsam
Bewahr dir deinen Mut
Sei wachsam
Und sei auf der Hut!




Vorbereitet sein! Lektüre von Carl Schmitt
plus Vitamin C
schützt das (politische) Immunsystem.
Sebastian Kurz kündigte bereits an, dass die Maßnahmen andauern. In Wirklichkeit ist mit dieser Strategie auch kein Ende in Sicht. Das Virus wird nicht ausgerottet werden, eine Impfung ist nicht in Sicht, Medikamente sind derzeit bloß im Stadium des Experimentierens. So ist die Gefahr tatsächlich gegeben, dass sich die Menschen an diesen Ausnahmezustand gewöhnen; dass der Ausnahmezustand ein Stück Normalität wird – ist doch allen an Sicherheit und Gesundheit gelegen. 

Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet, schrieb Carl Schmitt 1922. Ein Satz, den ich mit 16 Jahren zum ersten Mal las. Und der seither ein Relikt des Staatsrechts war, ein Satz der Vergangenheit. Ein Satz, der in der Zeit seiner Niederschrift tagespolitische Bedeutung hatte. Nun zeigt sich, wer der Souverän ist. Wir erleben es live. Wir hätten gerne darauf verzichtet. 

Das ist kein Aufruf, auf Achtsamkeit zu verzichten. Kein Aufruf, vorschnell völlige Normalität im eigenen Leben anzustreben. Es ist ein Aufruf, immun zu sein gegen das, was als Kollateralschaden droht: ein Aushebeln der Bürgerrechte auf Dauer, ein Ende der Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, wie wir sie kannten. Hier wachsam zu sein ist Teil der Krisenbewältigung; eine Krise, die nicht nur die Gesundheit und Wirtschaft betrifft.

Bleib gesund, geh an die frische Luft!


Sonntag, 15. März 2020

Corona – über Helden + Tipps

Viel Lob für jene, die dieses verdienen

Sie sind Helden, zum Zeil nolens volens, aber doch: Ärzte, Krankenschwestern, die direkten Kontakt mit erkrankten Personen haben, Busfahrer und Supermarktangestellte, denen man ins Gesicht hustet, sowie etliche andere Menschen, die in Berufssparten tätig sind, die derzeit eines leider nicht zulassen: sich und gegebenenfalls seine Familie vor einer Ansteckung bestmöglich zu schützen.

Andere sprechen von "falschem Heldentum"

Umso mehr hat mich die Nachricht erschüttert, dass ein mir seit Jahrzehnten wohlbekannter Arzt, der es zu einiger Prominenz geschafft hat, seine Ordination schließt. Selbstschutz, Schutz der Familie und der Angestellten stehe an erster Stelle. Mittlerweile wurde die Argumentation in Richtung "Ordinationen als Virenschleudern" geändert, so schütze man also die Gesellschaft. Ok, verstanden: Wenn viele einen Arzt brauchen, geht der am besten in eine prophylaktische (!) Quarantäne. Künftig schicken wir am besten Feuerwehren nur noch zu Bränden, die nicht allzu schlimm sind. Es könnte sich ein Feuerwehrmann schließlich sonst verletzen. Ob bei einem Kassenarzt die Krankenversicherungen sowie die Ärztekammer diese Maßnahmen gut heißen, wird sich noch zeigen. 

Tipps, Tipps, Tipps: Was kann man noch tun, um sich vor Corona zu schützen?

Alles, was eh in jeder Zeitung und mittlerweile in jedem zweiten Posting auf Facebook etc. steht, erspare ich dir an dieser Stelle oder führe Ergänzendes an.


  • Achte auf dein Immunsystem: Gehe täglich kurz an die Frische Luft, ohne dass du dich verkühlst.
  • Versorge dich mit Vitaminen. In der aktuellen Situation sind auch diverse Kombinationspräparate empfehlenswert, idealerweise mit einem hohen Anteil an Vitamin C. Ob dieses im Erkrankungsfall hochdosiert eine Therapieoption ist, wird aktuell evaluiert. Gegen Corona selbst wird es in der Prophylaxe nicht taugen, aber letztlich hängt der Verlauf massiv von unserem körpereigenen Verteidigungssystem ab; und hier sollte man jede Gelegenheit nützen, um dieses zu stärken. Dazu sollte auch der Vitamin-D3-Speicher aufgefüllt sein. Erfahrungsgemäß ist dieser über den Winter bei allen mir bekannten getesteten Personen in Österreich zu niedrig. Zum Auffüllen sind 1.000 IE/Tag empfehlenswert, bei bekanntem Mangel nach ärztlicher Empfehlung durchaus auch eine noch höhere Dosierung. Ideal ist eine Kombination mit Vitamin K2.
  • Bei jedem Händewaschen Flüssigseife, Duschgel oder am allerbesten Seife verwenden. Seife setzt den Viren noch stärker zu als ein Gel!
  • NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika), ACE-Hemmer (Blutdrucksenker): Oft braucht man ein Schmerzmittel, mitunter greifen wir allzu schnell dazu. Aktuell wird die Behauptung, NSAR erhöhten die Sterblichkeit bei COVID-19, als Fake News dargestellt. Das ist falsch; dies wurde sogar hochrangig in The Lancet als Hypothese publiziert. Wer darauf verzichten kann, sollte dies aktuell tun. Im Bedarfsfall sollte anstatt zu Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (Aspirin), Diclofenac, Naproxen etc. zu Paracetamol gegriffen werden. Dieses wirkt schmerzlindernd, allerdings nicht bzw. nur gering entzündungshemmend. Alternativ oder zusätzlich kann (dauerhaft) MSM (Methylsulfonylmethan) eingenommen werden. Als Dosierung sollten 1.000 bis 2.000 mg/Tag angepeilt werden, empfehlenswert sind wenigstens für die erste Woche 2.000 mg. Also: Eventuell bei Dauermedikation mit einem NSAR oder ACE-Hemmer mit einem Arzt Rücksprache halten, so auch bei einer Antikoagulation mittels Acetylsalicylsäure (Thrombo Ass u. a.). Vor allem ACE-Hemmer keinesfalls einfach absetzen!
  • Kein Arzt wird das von sich aus sagen, weil die Fachgesellschaften ihre Linie durchziehen wollen, aber: Wer etwa als Arthritis-Patient immunsuppressive Medikamente erhält, sollte seinen Arzt davon überzeugen, die Dosis oder das Intervall der Gabe so zu wählen, dass die Immunsuppression so gering wie möglich ausfällt, dies im Idealfall bei trotzdem geringer Krankheitsaktivität. Allerdings sollte nicht verstärkt zu NSAR gegriffen werden. Nachdem sich Ärzte dazu aktuell sehr zurückhaltend äußern, könnte der Hinweis, dass der erste Todesfall in Österreich ein immunsupprimierter Mann war, zu etwas mehr Verständnis für berechtige Patientensorgen führen.
  • Plant alle eure Maßnahmen vorerst für das restliche Jahr! Wir sprechen längst nicht mehr von wenigen Wochen.
  • Geht nur zum Arzt, wenn es sein muss, jedenfalls für Österreich gilt ab sofort: Medikamente, die ihr dauerhaft nehmt, bekommt ihr auch nach telefonischer Freigabe, Rezepte können auf anderem Wege übermittelt oder nachgereicht werden. Die Medikamente kann jeder für dich abholen, der mit deinen Namen und deine Sozialversicherungsnummer kennt. Die Bewilligungspflicht wurde für die meisten Medikamente ausgesetzt. Weiters kann der Medikamentenbedarf für immerhin 3 Monate geholt werden (außer, es handelt sich um eine Neueinstellung).Wenig überraschend kann ein Krankenstand bei Arbeitsunfähigkeit per Telefon besprochen werden, hierzu ist kein Aufsuchen der Ordination mehr nötig.
Manche nehmen es noch nicht ernst,
das Motto lautet wohl:
Auch auf der Titanic spielte das Orchester bis zum Schluss.

Mittwoch, 11. März 2020

1 Minute mit Gott

Die Angst vor Corona hat mittlerweile auch auf das gemeinschaftliche religiöse Leben massive Auswirkungen. Je nach Land/Diözese werden unterschiedliche Maßnahmen gesetzt: kein Weihwasser, kein Friedensgruß, keine Mundkommunion, verhüllte Gitter im Beichtstuhl, keine Gottesdienste, keine Taufen. Sind diese Schritte vernünftig?

Alles vernünftig, möchte man meinen. Doch wie weit ist es mit Glauben her, wenn man Angst vor der Realpräsenz Jesu Christi hat? "Christus medicus!" sollte der Schlachtruf jener sein, die fest im Glauben verankert sind. Ohne etwas herauszufordern (Friedensgruß muss sowieso nicht sein) ist es Aufgabe der Kirche, auch und gerade in Krisenzeiten für die Menschen da zu sein. Das war sie selbst in Zeiten der Pest. Dazu ruft an sich auch Papst Franziskus auf. Doch die gesetzten Maßnahmen zeigen etwas anderes: Spürt man hier nicht einen Mangel an Vertrauen in Gott von Seiten der kirchlichen Führung?

Doch gibt es kirchliche Vertreter, die wissen, was die Menschen brauchen: Segen, Gebet, gleichsam eine Seelenimpfung, die auch auf den Leib wirkt. Ein Video aus Italien (Bibione, vielen von uns aus dem Urlaub bestens bekannt) zeigt einen Priester, den örtlichen Pfarrer, der auf der Ladefläche eines Autos durch die Quarantäne fährt, stehen bleibt, wo sich Menschen zeigen. Mit Megafon ausgestattet betet Don Andrea Vena vor den Wohnungen und Häusern, von wo aus die Menschen aus den Fenstern und von den Balkonen schauen. Er bringt Segen, er bringt Hoffnung, er bringt letztlich Rettung.


Die Menschen sehen ihn, hören ihn, erleben so eine intensive Minute auch mit Gott.

This is catholic Style! 
Und jede Minute, in der wir uns nun die Hände besonders intensiv waschen, kann eine Minute mit Gott sein. Man muss kein Katholik sein, um diese Zeit für ein Gebet oder die eine oder andere Bitte an Gott zu nützen. 

Und wenn sie uns die Tore der Kirchen verschließen, so sprechen wir umso vertrauter zu Hause zum Vater im Himmel. In einer ruhigen Minute, in einer Minute der Angst, immer im Vertrauen, dass Christus heilt: Christus medicus!

Ob Zufall oder nicht – Nomen est Omen? Wer Heilige anrufen möchte, dem kann die heilige Corona (Stephana) beistehen, ist sie doch die Patronin gegen Seuchen, aber auch für Standhaftigkeit im Glauben. Hoffen wir, dass sich unser Leben bis zu ihrem Gedenktag am 14. Mai so entwickelt, wie wir es uns wünschen: Dazu können du und ich beitragen; in puncto Hygiene, Vorsorge, Gebet, Solidarität mit jenen in unserer Mitte, die dieser bedürfen – gemeinsam als eigenverantwortliche Menschen bzw. Christen.



Montag, 9. März 2020

Corona – grenzenloses Amateurschauspiel

Österreichs Verantwortliche werden aktiv: zu wenig, zu spät?

Unsere österreichische politische Verwaltung wird aktiv! So verkündete man am Sonntag. Also wohl gleich am Montag? Ahm ... nein, so schnell nun auch wieder nicht. Es dauert schon bis Dienstag, bis man bei Grenzübertritten von Italien nach Tirol die Körpertemperatur messen wird. Das ist zwar ohnehin in Wirklichkeit nicht ausreichend, aber wenigstens eine kleine, wirksame Maßnahme.

Der Standard berichtet, wenn auch wie üblich leider nicht fehlerfrei.
Doch halt, es gibt einen weiteren Pferdefuß: Diese Maßnahme setzt man "punktuell". Weiterer Pferdefuß: Grenzübergänge gibt es nicht nur nach Tirol. In Kärnten sollten die Kontrollen offenbar morgen beginnen, doch scheint Chaos zu herrschen. Beunruhigender Hinweis aus Kärnten: Die Vorgaben des Bundes seien "sehr vage". 

Unser Gesundheitsminister Rudolf Anschober – ironischerweise seit Tagen selbst krank – ist ein amateurhafter Politikerdarsteller wie der mehrheitliche Rest einer sichtlich überforderten Regierung.

Auf wen schimpfen Linke, wenn eine Mitte-Links-Regierung gerade versagt? Logisch: auf die Rechte!

Wenn dir nichts zu blöd ist ...

In dieser Situation auf ehemalige (freiheitliche) Minister hinzuhacken, das gelingt z. B. Isabelle Daniel. Diese Dame, die die Politikabteilung des Radaublattes "Österreich" leitet, twitterte, dem linken Mainstream nach wie vor zutiefst ergeben, dass die Vorgänger in den Ämtern des Gesundheitsminsteriums sowie des Innenminsteriums (beide FPÖ) "Moviestoff für einen Katastrophenfilm" liefern würden, wären diese in der Krise noch an den entsprechenden Stellen. 
Wahr ist vielmehr, dass die beiden Nachfolger jeweils für die anstehende Katastrophe sorgen, sehenden Auges. Wir können davon ausgehen, dass ein Innenminister Herbert Kickl selbstverständlich eine verantwortungsvolle Linie gefahren wäre als der jetziger Innenminister Karl Nehammer (ÖVP). Von Anfang an. 



Mittwoch, 4. März 2020

(Keine) Geschichten aus dem Coronagarten

Nachdem der Titel des Postings den Humoranteil bereits abdeckt, geht es nun ernst weiter.

Das nächste gesellige Beisammensein, bei Paulaner,
Corona oder anderem Bier, wird kommen;
derweil ist ein Rückzug ins Private aber empfehlenswert.
Viele wollen über Corona nichts mehr hören, andere saugen jede Information in sich auf, als diente diese der Immunisierung. Was klar ist: Bei zur Stunde 29 bestätigten Corona-Infektionen in Österreich wird es den ersten Toten wohl in den nächsten Tagen geben. Das ist weder Panikmache noch "nicht so tragisch". Ob es letztlich ein Dutzend oder Zigtausende sein werden, das verursachte Leid, der Schmerz, den man empfindet, einen geliebten Menschen zu verlieren, ist individuell immer ein Ende der Welt, wie man sie zuvor kannte. 

Steht die Sorge um die Menschen des Landes an erster Stelle? In Österreich drehen sich die Sorgen der Politik aktuell weitgehend um die Folgen für die Wirtschaft. Diese sollen nicht klein geredet werden, gibt es doch (hoffentlich) auch eine Post-Corona-Ära, doch ist die Beschwichtigungstaktik der Regierung etwas, das für Mitdenkende für mehr Panik sorgen könnte als harte Schutzmaßnahmen.

Hat Corona das öffentliche Leben bereits beeinflusst? 

Persönliche Erlebnisse zeigen die anfangs angesprochene Teilung der Bevölkerung in ihrer persönlichen Einschätzung der Situation. Sowohl im familiären als auch im gesamten Umfeld ist dies zu erkennen, aber auch an einem Vormittag, der mich zum Ärztlichen Dienst (Chefarzt) führte. Ich sprach vor dem Gebäude eine ältere Dame an, um zu fragen, ob ich hier wohl richtig sei – bewusst ruhig und freundlich, um sie nicht zu beunruhigen. Da streckte sie die Arme aus und rief: "Halten Sie Abstand! Ich bin krank! ... Nein, nichts Ernstes, aber halt Grippe. Ich will Sie nicht anstecken!"

Ich war erstaunt, bislang kümmerte sich niemand um eine etwaige Ansteckungsgefahr, im Gegenteil, man musste oft froh sein, wenn einem Erkältete nicht ins Gesichts husteten. Diese ältere Frau beschäftigte sich eindeutig mit der Situation, allein die Wortwahl ("Halten Sie Abstand!", das haben wir doch wirklich oft gehört und gelesen. Ganz offensichtlich hat sich hier ein Bewusstsein entwickelt, welches Auswirkungen auf viele Bereiche des öffentlichen Lebens hat.

Ist Corona Panikmache? 

Wie schon vermutet war ich am richtigen Weg und somit bloß Sekunden später bereits durch die fragliche Tür ins Gebäude vorgedrungen. Der Chefarzt nahm sich Zeit, sodass ich es wagte, in meinem persönlichen Fall auch das Corona-Virus und seine Gefahr für mich anzusprechen. "Die Medien betreiben Panikmache!", schoss es aus ihm. 

"Schließlich redet auch keiner von der Grippe und den Toten!", setzte er fort. Ich dachte mir bloß, dass wir eigentlich permanent davon hören inklusive der Aufforderung, uns dagegen impfen zu lassen. Ich bekam sogar eine dementsprechende Aufforderung von der Krankenkasse. Aber gut, mit Beschwichtigungsmenschen zu sprechen ist so zielführend wie mit Hysterikern. Man nickt und macht für sich selbst das Beste daraus.

Macht die österreichische Bundesregierung alles richtig im Kampf gegen Corona?

Kein "Gschichtl", sondern der offiziellen Seite bmi.gv.at entnommen!


Zurück zu unserer Regierung, in der sich die Dilettanten aus ÖVP und Grünen zusammengefunden haben. Während unsere grüne Justizministerin und unser (ehemals?) grüner Bundespräsident davon schwadronieren, dass man Frauen und Kinder, die dem aktuellen großen Einwandererzug angehören, doch ins Land holen solle (BP Van der Bellen: "Es ist doch Platz!"), verschickte unser Innenminister Karl Nehammer, dem man nicht attestieren kann, dass ihm die Intelligenz ins Gesicht geschrieben wäre, alles, was mittlerweile bei uns knapp oder nicht mehr zu haben ist, nach China: Atemschutzmasken, medizinische Handschuhe, Schutzbrillen, Desinfektionsmittel.


Fahrlässig, naiv, inländerfeindlich? Welche Adjektive könnten auf die Haltung unserer Bundesregierung zutreffen? Niedergelassene Ärzte klagen bereits über Mängel an notwendigem Schutzmaterial, Krankenhäuser stehen vor dem Problem, dass OP-Masken rar werden. Das ist Österreich, nicht eine Republik in Afrika südlich der Sahara. Schwer zu glauben.

Du bist gefragt, weil unsere Regierung versagt. 

Pass auf dich und deine Lieben auf. Nach wie vor gilt, was im letzten Beitrag und in allen Medien verbreitet wird (Händewaschen etc.). Betont werden soll noch einmal, dass eine Einschränkung des sozialen Umgangs derzeit anzuraten ist, nicht nur, aber besonders gefährdeten Personen. Nicht umsonst hat Italien etwa Bürgern ab 75 empfohlen, die eigenen 4 Wände möglichst nicht zu verlassen!

Wir denken selbst mit, wir achten auf uns. Und wir setzen auf das Prinzip Hoffnung. Wir Bürger – und leider auch die Staatsführung.

Freitag, 28. Februar 2020

Das Coronavirus – ein unzeitgemäßer Eindringling

Europa 2019: Wohlstand, gar Überfluss, Diätwahn, ewige Jugend, Leben im Hier und Jetzt, Diesseitsfetischismus. 

Europa 2020: Das Zittern kehrt zurück! Nicht ob winterlicher Temperaturen, sondern wegen eines Virus, das zu Jahresbeginn damit begann, China lahmzulegen. Im März ist dies auch mit Teilen Europas zu erwarten. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern sind in der Schweiz bereits verboten worden. Deutschland hingegen erwacht eher unwillig aus dem Wintermärchen Winterschlaf, das halbstaatliche Robert-Koch-Institut versucht, beruhigende Informationen zu verbreiten, die teilweise mäßig haltbar sind. Hier arbeitet man einem Gesundheitsminister zu, der die Zeichen lange falsch gedeutet hat. In Österreich ist die Situation leider dieselbe.  

Israel tut sich positiv hervor, dort will man bestmöglich der Lage Herr werden, auch mit Einreisebeschränkungen (aktuell für China, Italien, Australien, weitere werden folgen). Bewusst will man übermäßig vorbereitet sein, wie offizielle Kreise verlautbaren. 

Lieber Leser, ist Panik angebracht? Oder haben wir es mit einer bloß gering gefährlicheren Situation zu tun, wie wir sie von der alljährlichen Grippewelle her kennen?

Die Meldungen sind mitunter widersprüchlich, was darauf hindeutet, dass wir einerseits das Virus noch nicht gut genug kennen, andererseits auch mit Falschmeldungen versorgt wurden oder noch werden. Panik ist aktuell unnötig, werden die nötigen Maßnahmen getroffen, wird sich die Situation bis/im Sommer entspannen!

Was wissen wir über das Coronavirus?

Die Ansteckung mit SARS-CoV-2 erfolgt primär (!) über Sekrete des Respirationstraktes, also über Speichel, Rotz und Hustenauswurf. Also bitte in die Armbeuge niesen/husten bzw. in ein Taschentuch, welches hernach sofort entsorgt wird. Möglichst oft nach einer potenziellen Infektion die Hände waschen (mit warmem Wasser, mit Seife, für mind. 20 Sekunden), davor bewusst den Griff ins Gesicht meiden!

Ob eine Ansteckung über Gegenstände möglich ist bzw. für wie lange, wird aktuell widersprüchlich beurteilt; die Einschätzung reicht von "unmöglich" bis "für 10 Tage".

Eine erneute Ansteckung ist möglich! Die verbreitete Meinung, nach einer Infektion herrsche Immunität, wird durch Neuigkeiten aus Japan widerlegt: Eine Frau wurde 3,5 Wochen nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus erneut positiv auf Corona getestet. 

Die Sterblichkeitsrate liegt deutlich höher als bei Influenza ("Grippe"), es handelt sich auch um keinen Grippevirus. Die WHO gibt die Sterblichkeit mit 0,7 % an, die meisten Virologen gehen von 1 bis 2 % aus (vgl. 0,2 % bei Influenza). Das sind allesamt letztlich Mutmaßungen, weil wir noch viel zu wenige Fälle zur Beurteilung vorliegen haben. Eine Ausnahme stellt China dar: Im medizinischen Fachjournal JAMA wurden Daten veröffentlicht, die auf 72.314 Corona-Fälle in China basieren. Die Gesamtsterblichkeit lag bei 2,3 %. Keine Todesfälle waren bei Kindern bis 9 Jahre zu verzeichnen. Menschen in ihren 70er-Jahren verstarben aber auffallend häufig – 8 %. Ab 80 stieg die Sterblichkeit gar auf 14,8 %. Es zeigt sich also eine Korrelation mit dem Alter. Dass junge, gesunde Erwachsene aber auf der sicheren Seite seien, ist ein Irrglaube. Auch unter dieser Gruppe sind Todesfälle zu verzeichnen, dazu gehörte auch der Entdecker des Virus selbst! Grundsätzlich sind knapp die Hälfte der Menschen mit schwerem Verlauf auch verstorben.
Komorbiditäten erhöhen das Risiko, zu versterben, altersunabhängig: Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen 10,5 %, Diabetiker 7,3 %, Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen 6,3 %, Bluthochdruckpatienten 6 %, bei diagnostiziertem Krebs 5,6 %. 
Grundsätzlich zeigen die chinesischen Daten gehäufte Sterblichkeit bei Männern, wobei dies auf die deutlich geschlechterbezogene Raucherverteilung zurückzuführen sein könnte (in China rauchen fast nur Männer, fast jeder 2., aber nur jede 50. Frau!). Teilweise geht man aber von einem stärkeren weiblichen Immunsystem aus.

Die Ansteckungsgefahr ist massiv erhöht im Vergleich zu bekannten SARS-Viren. COVID-19 nennt man die Erkrankung durch Corona, einen wohl von einem Tier nun auf den Menschen übertragenen Virus; dieser trägt HIV-Gensequenzen in sich, weswegen sich die Übertragbarkeit um das 100- bis 1.000-Fache erhöht!

Was bedeutet die Ansteckungsgefahr für Christen im kirchlichen Leben?

Außer dass eine Gefahr immer auch ein Aufruf zu Gebet und Buße ist, vermelden einzelne Diözesen Maßnahmen oder Empfehlungen, um eine Ansteckung in der Kirche zu vermeiden. Zum Teil wurden gar Gottesdienste ausgesetzt. Grundsätzlich scheint die Empfehlung ratsam, für die nächste Zeit auf die Mundkommunion zu verzichten, tw. ist diese auch verboten worden. Alternativ bietet sich die "geistliche Kommunion" an: Der Gläubige verzichtet auf den Kommunionsgang und verbindet sich geistlich in dieser Zeit besonders mit dem Heiland. Einige Kirchen leerten die Weihwasserbehälter, andere rieten dazu, dieses nicht zu verwenden, was nachvollziehbar ist. Sicher sinnvoll ist der Verzicht auf den Friedensgruß, was sich leider aktuell noch nicht herumgesprochen hat – so strecken einem lachende Gesichter nach wie vor die Hände hin ...

Was ist jedem empfohlen, um die Gefahr einer Ansteckung zu verringern?

Die schon erwähnte Händehygiene scheint von besonderer Bedeutung. Die Empfehlung, Abstand zu Menschen zu halten, ist letztlich schwer umzusetzen; hier muss man wohl zu einem generell selektiveren sozialen Umgang übergehen! Sprich: Wenn ich nicht muss, gehe ich zu keiner Menschenansammlung. Die Lebensmitteleinkäufe lassen sich verringern, ohne weiter auf frisches Obst, Brot etc. verzichten zu müssen. So lebt man nicht bloß von Konserven (einige planen ja bereits für die Zeit im Bunker), hat aber doch sein Ansteckungsrisiko verkleinert. Sollten die aus den Medien sicher bekannten Symptome bei dir auftreten, rufe eine ärztliche Stelle an, damit dir die bestmögliche Vorgangsweise mitgeteilt wird. Der Gebrauch von OP-Mundmasken schützt nicht vor einer Ansteckung, lass dich davon nicht in Sicherheit wiegen. Und Kauf den Gaunern, die aktuell daraus Kapital schlagen, keine solche Masken ab. 

Das Coronavirus stellt uns vor die ungewohnte Situation, selbst eine Bedrohung zu erleben. Und diese ist mit Vogelgrippe etc. nicht zu vergleichen. Interessant ist, dass in Gesprächen mit Nichtmedizinern weniger auf die gar nicht so lange zurückliegende Spanische Grippe zurückkommen wird (die immerhin 50 Mio. Opfer forderte), sondern verlässlich die Pest angesprochen wird. Daraus könnte man etwas lernen: Eine lokale Quarantäne von 2 Wochen ist sinnlos, diese muss eher tatsächlich 40 Tage dauern (vgl. Namensherkunft von Quarantäne). 

Das Virus bringt nicht wenige von uns dazu, sich ungewohnt und unzeitgemäß mit dem Thema Gesundheit zu beschäftigen, was über die übliche Vitaminversorgung und Krebsvorsorge hinausgeht: Hier kommt ein Virus daher, das vielen Bilder aus Horrorfilmen in den Kopf bringt: Misstrauen, Kontrollverlust, Tod, Rückzug ins Private anstatt Eventkultur. 
Das Virus wird eine gewisse Zahl an Opfer fordern, auch bei uns. Vielleicht werden gar nicht wenige jemanden kennen, der daran sterben wird oder dauerhaft nach der Infektion eingeschränkt lebt. 

Corona, du passt nicht in unsere Zeit, in unsere Welt! 
Vielleicht ist dies das einzige Gute an dir, dass du uns daran erinnerst, wie fragil nicht nur die Wirtschaft, sondern auch unser System und wir selbst sind. Wenn wir am Aschermittwoch beim Auflegen des Kreuzes daran erinnert werden, dass wir aus Staub sind und zum Staub zurückkehren, dann berichten Menschen nicht von Panik, die ob dieses In-Erinnerung-Rufens in ihnen ausbricht; es hat eine beruhigende Wirkung.

Vielleicht schaffen wir es auch in dieser Situation, nicht in Panik zu verfallen, sondern ruhig und beruhigt zu sein: Wir sind auf dieser Welt, aber nicht für immer. Und das ist gut so – beides ist gut so.


Wer noch nicht genug hat, möge sich dieses YT-Video ansehen, in dem ein Virologe und Seuchenforscher der Uni Halle klar ausspricht, was die Politik nicht sehen wollte.





Mittwoch, 26. Februar 2020

Koalitionen aus Zuwanderungsparteien bringen vor allem eines: Zuwanderung

Dass die ÖVP unter Sebastian Kurz eine zuwanderungskritische Linie fährt, ist mehr Wunschdenken bzw. Angst der Zuwanderungsfanatiker denn Realität. Die ÖVP war niemals zuwanderungskritisch, ist sie als Vertreterin der "Wirtschaft" doch stets für Maßnahmen, die eine Lohnsenkung mit sich bringen. Selbstverständlich ist eben dies auch der Fall, wenn sich immer mehr Menschen um wenige Jobs streiten. Der Deckmantel "Mangelberufe" ist da mehr Beschwichtigung als sonst etwas. 

Sebastian Kurz erkannte als deklarierter Zuwanderungsbefürworter: Damit war am Ende der 10er-Jahre kein Blumentopf zu gewinnen, waren die Österreicher doch in großer Sorge über den massiven Zuzug ins Land. Also entschieden er und die Seinen sich dafür, das eine zu behaupten, das andere zu tun. Es handelt sich um Politiker – seien wir davon also bitte nicht überrascht. 

Der Standard berichtet über die beabsichtigte Erleichterung der
Zuwanderung nach Österreich.
Nachdem man die lästige FPÖ nun losgeworden ist, war der Weg frei für die medial herbeigesehnte Koalition mit den Zuwanderungsfetischisten der Grünen. ÖVP + Grüne = Zuwanderung, diese Gleichung ist gültig und letztlich das Fundament dieser Regierung. Letztlich alles zu Lasten der "einfachen Menschen", der arbeitenden Bevölkerung, die unter all dem leidet und/oder dafür finanziell aufkommt. 

Dass Angehörige von Drittstaaten künftig auch in schlechter bezahlten Berufen in Österreich werden arbeiten dürfen, ist selbstverständlich ein Motor für Zuwanderung sowie weiteren Druck auf die Facharbeiterschaft. Anstatt das existierende Problem des Facharbeitermangels dort anzugehen, wo man dauerhaft eine Lösung finden könnte (Pflichtschulbildung und Image dieser Berufe), holt man nun wohl Menschen aus Ländern, die den hiesigen Ansprüchen (duale Ausbildung von Lehrlingen!) in der Regel nicht entsprechen werden. 

Diese Menschen kommen natürlich und verständlicherweise nicht nur her, um zu arbeiten. Sie wandern ein. Manche wollen das so. Dazu gehören die ÖVP und die Grünen.


Montag, 17. Februar 2020

Hass und Einfalt: Werkzeuge der Antichristen

Theologisch und historisch gebildete Christen begeben sich ungern in die Diskussion mit oberflächlich/halbgebildeten Antichristen. Es ist mühsam, es trägt niemals Früchte. Zu deutlich sind Unwissen und Hass ausgeprägt, um nicht letztlich mit den immer gleichen Totschlagargumenten die Diskussion an ein (baldiges) Ende zu führen, letztlich wird der Glaube häufig als Märchen bezeichnet, womit sich jedes weitere Wort schließlich erübrigt.

Die Probe aufs (schnelle) Exempel lässt sich bei religiösen Themen im "Standard"-Forum durchführen. Wie der Pawlowsche (Teufels-)Hund heult die Meute unisono auf, argumentiert man als Christ mit – no na – Argumenten des Christentums oder gar mit der katholischen Lehre. Würde die Diskussion nicht nur online stattfinden, müsste man wohl damit rechnen, dass während selbiger bereits ein Scheiterhaufen vorbereitet wird.

Beliebt für einige wenige, niemals stichhaltige Argumente der heidnischen Feinde Jesu Christi sind Bücher, die ein paar Zeilen aus apokryphen Texten zusammenstöpseln, billigst ein Gedankengebäude drumherum errichten und damit die "verlogene", "falsche" Kirche mitsamt ihrem "falschen" Erlöser attackieren. Selbstredend lassen sich solche Bücher recht schnell als das entlarven, was sie sind: billige Propaganda. Das gelingt letztlich selbst beim von zweifelhaften Gönnern umjubelten Karlheinz Deschner, dessen Hass auf die vor allem katholische Lehre, letztlich aber auf das gesamte Christentum aus jeder zweiten Zeile nur so herausquillt.

Etwas billiger als dieser sind manch andere unterwegs. Genannt sei, weil gerade – eher zufällig – zum Lesestoff gehörend: Jesus-Kult und Christentum – die wahren Ursprünge.
Es ist keine Überraschung, dass auch hier mit apokryphen Texten argumentiert wird, offenbar nicht wissend, wieso diese nicht Teil der christlichen/katholischen Lehre sind. Ein perfides Beispiel sei explizit genannt, um zu zeigen, wie hier gearbeitet wird.

Wie sah Jesus Christus aus?

Darauf stürzten sich alle Zeitgeistmedien voller Freude:
"Jesus" als nicht ganz so fescher Mann. Etwas urig, zudem auch
noch eher klein mit ca. 1,50 m.
Da hätte es mit Israel’s Next Topmodel nicht funktioniert!

Vorab: Wir wissen es grundsätzlich nicht genau. In den letzten Jahren arbeitet man aber daran, Jesus als hässlich darzustellen. Damit wollte man dem Bild des schönen Mannes, wie er auf zahllosen Bildern und Ikonen dargestellt wird, entgegenarbeiten. Ein Bild machte die Runde, rekonstruiert aus der zu erwartenden Erscheinung von Menschen zu Jesu Zeiten in Jesu Lebensraum. 

Das oben genannte Machwerk "weiß" es selbstverständlich auch, wenn es auch gleich doppelt in eine Falle tappt. Bosheit ist eben selten ein positiver Antrieb. Man zog den "Lentulus-Brief" heran und dann passierte Folgendes, lest selbst.

Demnach sei Jesus mit üppigem braunem Haar durch die Lande gezogen, weiters mit vollem Bart; und das bei einer Körperhöhe von nicht einmal 1,50 m. Wie hernach rhetorisch gefragt wird: Ein eifernder, streitlustiger Zwerg?
Das ist die Tonalität, in der Hass und Abscheu, auf tiefstem Niveau, das ganze Buch hindurch geschürt wird. 
Blau hinterlegt siehst du den beispielhaften Unsinn.
Dieser beginnt auf Seite 1 des Buches und endet nie.

Falle Nr. 1: 
Die Quelle taugt nicht zur Widerlegung!
Man führt als Beweis einen Text vermutlich aus der Renaissance (entstanden wohl nicht vor dem 13. Jhd.!) an, Gewährsmann darin ist ein laut Anti-Jesus-Buch quasi Vorgesetzter von Pilatus, Lentulus. Ein "übergeordneter Beamter" – den es halt aller Wahrscheinlichkeit nach nie gab! Laut den Res gestae divi Augusti wäre er auch nicht übergeordnet gewesen, sondern direkter Vorgänger. Wir sehen: Es wird extrem unsauber gearbeitet. Doch letztlich geht es nur darum, die im Regelfall unkritische Leserschaft weiter aufzuwiegeln.

Falle Nr. 2: Die Quelle wurde noch dazu falsch zitiert!
Jesus wird im Lentulus-Brief mit braunem Haar beschrieben, das ist noch wahrheitsgetreu zitiert. Der "volle Bart" ist dort aber "wenig stark", bei geringer Länge. Zudem seien die Augen dunkelblau, was das Machwerk zuvor so gut wie unmöglich erkannt hat. Insgesamt sei die Erscheinung wunderschön und ehrwürdig! (Hier auf Wikipedia auch nachzulesen.)

Eines der vielen Machwerke, die in ihrer Wirkung davon leben, dass sie davon ausgehen, es mit einer mindergebildeten Leserschaft zu tun zu haben. Es reicht somit, im antichristlichen Hass vereint zu sein, um diesem Unsinn auf den Leim zu gehen.

Anathema! 


Donnerstag, 6. Februar 2020

Sie dachten, sie hätten mich ... aber Dreifalt ist nicht zu kriegen!


Auch wenn wir verfolgt werden, auch wenn sie uns ewig hassen ...

... gebe ich einen der letzten Sätze meiner weisen Großmutter an euch weiter: Hört nie auf zu lachen!

Sonntag, 26. Januar 2020

Nichts Neues im Jahr 2020

Die Kirche ist noch immer politisch aktiv:
ganz im Sinne der zeitgeistigen Linksideologie
.
Wir wussten es ja: 2020 wird die Propaganda rund um die Metamorphose des Abendlandes fortgesetzt. Mittendrin ist meine katholische Kirche, die dieser Tage wieder mittels Brief darauf aufmerksam machte, dass in Bälde mein Kirchenbeitrag eingehoben wird. Schön, dass ich anderenorts lesen kann, für welche Botschaft das Geld unter anderem verwendet wird. Lieber wäre es mir, man würde die reine Frohe Botschaft verkünden!

Kardinal Schönborn – der Mann, der den homosexuellen Lifestyle seit Jahren schönredet – macht aus Jesu Auszug aus dem elterlichen Hause und dem Beginn seiner Zeit des Predigens in seiner Heimat (er zog ja nicht durch ganz fremde Lande) mit einer interessanten Wortwahl eine "Übersiedlung". Und er weiß, wie dieses Wording beim Leser ankommt. Natürlich ist Übersiedlung eine mögliche Variante, weiß man aber um Schönborns Einstellung zur Zuwanderung, ahnt man, dass er bewusst keine schwächere Wortwahl wie Umzug oder Auszug aus dem Elternhaus verwendet.

Dienstag, 31. Dezember 2019

Die 20er-Jahre kommen!

Die Überschrift lässt in Tagen wie diesen bereits ahnen, worauf der
Kardinal wieder einmal hinaus will.
Das 21. Jahrhundert hat Fahrt aufgenommen. In wenigen Stunden beginnen die 20er-Jahre. Als Historiker tun sich Sorgenfalten auf, denkt man an die politisch wirren und ökonomisch harten 20er-Jahre des 20. Jahrhunderts zurück. Die Propaganda antidemokratischer Bewegungen klingt noch im Ohr, aus jener Zeit, in der man nicht so recht an die freie Republik zu glauben wagte. Ist der Glaube an eben diese mittlerweile vergangen? Gibt es antidemokratische, autoritäre Bewegungen, die unser System ins Wanken bringen könnten?

Es gibt die historische These, wonach es zur Mitte jedes Jahrhunderts eine Krise gibt, jede Jahrhundertwende bringe dann einen gravierenderen Systemwechsel. Blicken wir nur auf das vergangene Jahrhundert zurück: Der Zweite Weltkrieg kann als eine Krise gesehen werden, insbesondere mit der unklaren Situation danach. Wohin wendet sich Europa, wohin Deutschland? Das Ende des Jahrhunderts brachte schließlich den (offiziellen) Niedergang der sozialistischen Republiken in Europa. Eine neue Welt, voller Freiheit und Wohlstand, sollte bevorstehen.

Die Heilige Familie als "Allah ist groß"-Schreier?
Dezent an die Stirn getippt.
Aktuell sehen wir in Europa eine neue Krise heraufziehen. Demografische Daten und Statistiken lassen darauf schließen, dass wir just zur Mitte des 21. Jahrhunderts hin eine Krise des Systems erleben könnten. Könnte gegen Ende des Jahrhunderts hin ein islamisches System installiert sein?

Derweil läuft noch die Propaganda, im großen Stil. Ob Staatsfunk oder Kardinal: Auch zu den Feiertagen und gerade jetzt belästigen sie uns mit ihrem Unsinn. Helene Fischer erklärt uns im Nuttenhemdchen, wie schön es sei, schwul zu sein, und dass es noch schöner sei, dass "sie" eben "mehr" seien. "Wir sind mehr!", ein Schlachtruf, dessen Bösartigkeit seltsamerweise nur den Wenigsten ins Auge sticht. Alles sei so bunt und lustig, je mehr dieser Bunten ins Land kämen, desto besser. Ja, ne, ist klar. Vor allem angesichts der bekannten Tatsache, welch große Freude die neuen Nachbarn mit Homosexuellen haben. Die bekannte islamische Toleranz wird den Schwulen sehr gefallen ... das zeigt ein Blick in die islamisch dominierten Staaten schließlich schon heute. Auch den Christen geht es dort nach wie vor nicht besonders gut, darauf vergaß der Papst leider hinzuweisen (wissen tut er es schließlich), während er die Zuwanderung nach Europa propagierte.

In der Beilage zur Kronen Zeitung will uns Kardinal Schönborn gar die islamische Zuwanderung als Erscheinung des Herrn verkaufen. Bereits die Überschrift macht klar, wohin sein Text reisen wird. Die rhetorische Frage am Ende lässt Christen, die noch nicht verblendet sind, nur den Kopf schütteln. Nein, Herr Kardinal: Jesus und die Heilige Familie erscheinen uns in unserer Zeit nicht als islamische Zuwanderer, Ausnützer und Christenhasser. Die Heilige Familie musste vor dem sicheren Tod fliehen, um letztlich wieder zurückzukehren und die Mission zu vollenden. Ist der Unterschied für manche wirklich nicht zu erkennen, oder müssen wir eher von bewusster Propaganda ausgehen? 

Allen Menschen unklaren Geistes gute Besserung, allen Menschen guten Willens das Beste für 2020 und für das nächste Jahrzehnt. Es wird kein leichtes sein – und sein Ausgang wird maßgeblich von jedem Einzelnen abhängen. Dir ein gutes neues Jahr – pass auf dich auf!

Samstag, 21. Dezember 2019

Wie der Entzauberung des Weihnachtsfestes entkommen?

Früher war alles besser. Das weiß jeder. Der Heilige Abend fiel nicht nur verlässlich auf den 24. Dezember, sondern war geprägt von weißer Winterlandschaft, großen Kinderaugen, Vorfreuden, permanentem Zimt- und Weihrauchduft, selbstgebackenen Keksen in Hülle und Fülle. Den Advent über sah man selbstverständlich die allerschönsten und allerkitschigsten Weihnachtsfilme. Gut, die sind mitsamt den scheußlichsten Horrorfilmen (ohne das Programm an Heiligabend bereits zu kennen lautet die Wette, dass sich selbst da noch so einiges Fieses tummeln wird) wenigstens geblieben. Der Rest vielfach mehr eine Verklärung, aber in den Köpfen verankert. Gründe, um eben diese in den Sand zu stecken? Eventuell irgendwo in südlichen Gefilden, um dem ganzen Weihnachtswahnsinn schlicht zu entgehen? Aber nicht doch!

Die von Hektik Getriebenen, die Wham!-geschädigten Last-Christmas-Hasser, die, für die alles ohne Schnee nichts ist, erst recht nicht, wenn keine kleinen Kinder im Hause sind, denen es letztlich nur darum geht, das Weihnachtspapier in neuer Bestzeit zu verfetzen, um jene Geschenke zu entdecken, die noch vor Silvester bereits wieder uninteressant sind, ... sie alle kannst du beiseite schieben. Sie haben nichts verstanden und hecheln einer Weihnachtsidylle hinterher, die ihnen nicht nur Hollywood massentauglich vorspiegelt. Enttäuschung häufig vorprogrammiert. Gelobt sei Chevy Chase: In "Schöne Bescherung" wird der Irrsinn von Minute 1 an persifliert.

Doch seien wir nicht so hart, auch nicht mit uns selbst. Ein wenig Schneeflöckchen-Romantiker steckt in jedem von uns. "Schön wär es schon ...". Ja, eh. Schön wäre es, läge das Land friedlich in die weiße Pracht gehüllt, wären Tanten und alle anderen versöhnt mit uns bereit zu feiern, wäre das 4-Gänge-Menü in den Stunden seiner Zubereitung kein Grund für Streit, würden Kinderaugen und jene der großen Kinder vor Freude leuchten. Wäre diese Freude riesengroß. Doch halt!

Welche Freude soll uns zu Weihnachten leiten? Der weihnachtliche Selbstzweck? Ein bisschen Familienfest, ein vollgeschlagener Ranzen, Tri-tra-trallala am Glühweinstand, der Absturz bei der Firmenweihnachtsfeier? Gut, das eine oder andere wird dazugehören. Doch wer fehlt meistens in diesem Bild?

Es ist das Kind. Nicht das verwöhnte, im Reichtum aufwachsende, behütete, das die Welt ob großer Propaganda so hart beurteilt und doch selbst allem Weltlichen hinterherhechelt. 

Erlöse uns von dem Bösen!
Es ist das Kind. Das wahrhaft königliche. Das da aber so ganz unköniglich liegt. Das nicht den Thron auf Erden beanspruchen wird, denn sein Reich ist nicht von dieser Welt. Das zu uns kommt, um uns gar Wunderliches zu sagen. Und uns zu erklären, dass wir auf Erden stets bedrängt sein würden. Aber sein Eingang in diese Welt zeigt uns den Ausgang aus dieser, denn wie dieses Kind gehören auch wir viel mehr zum Vater im Himmel. 

Das Kind ist der Neubeginn. Gott stellt alles richtig, indem er den Irrsinn auf den Kopf stellt. Er, der immer war, tritt als Kind in unsere Welt ein. Er, der alles kann, liefert sich der Verfolgung aus. Er, der die Liebe ist, nimmt den Hass auf sich. Er, der das Leben schuf, stirb für uns den Tod. Indem er stirbt und wiederaufersteht, überwindet er den großen Feind. Jesus, der Christus kannte den Weg, ging ihn voraus. Sein Weg zum Kreuz brachte das Heil, das unseren Rücken stärkt, um unser eigenes Kreuz zu tragen. Mit dem ersten Schrei des Christuskindes begann das Heulen und Zähneklappern des Bösen.

Ist das nicht großartig genug, um den Zauber der Weihnacht für uns wiederzuentdecken? Blick hin, wo immer das Kind mitsamt seiner Geschichte zu sehen ist. Höre hin, wenn die Engel singen. Beuge die Knie wie die Hirten! Freue dich, Christ, denn dein Herr ist geboren und weist dir den Weg. Er macht dir erträglich, was andere verzagen ließe. Er ist jederzeit die Schneeflocke, die du meinst, zu vermissen.

Ich wünsche dir, dass du zu Weihnachten alles hast, nichts vermisst, weil du weißt, dass alles von Bedeutung bei dir ist – für dich da, für dich greifbar.

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Netzfundstücke: der alltägliche Wahnsinn, der die Zukunft abbildet

Wer in Versuchung kommt, sich durch das Netz zu wühlen, greift nicht selten gewissermaßen in den Dreck. So werden die Stirnfalten vor lauter Runzeln bei geistig Fitten nicht weniger. Doch sieh selbst, was sich an gewöhnlichen Tagen auf gewöhnlichen Seiten in ungewöhnlichen Zeiten abspielt.
In Anlehnung an Herr der Ringe: Du fürchtest dich? Du fürchtest dich nur nicht genug!
Der grüne Geist, nicht auf eine Partei beschränkt, macht vieles möglich.

Ein katholischer Priester möchte dem Hass des Islam keinen Platz bieten: aus dem Amt entfernt, von den Medien verurteilt.
Frau Halle Berry stellt die Rassenfrage. Zu ihrem Glück ist sie eine stolze schwarze Frau und keine weiße.
Eine Umvolkung findet nicht statt! Pssssst!
Manche bekommen den Kragen nicht voll, anderen geht es an eben diesen. Die Leidtragenden dieser Entwicklung sind in ihrer Vielzahl und künftigen Variabilität kaum auszumachen. Jeden Revolution fraß noch ihre Kinder, Chronos ist für seinen Hunger bekannt. Frau Alice Schwarzer weiß nach den jüngsten Ereignissen an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, wie eng sich der Druck am Halse der Meinungsfreiheit und an jenem des offenen Diskurses mittlerweile anfühlt. (Die Medien berichteten.) Nicht nur weiße Männer sind an gewissen Plätzen (Österreichs!) nicht mehr erwünscht, selbst – ohnehin feministische – weiße Frauen stehen ob ihrer Genetik offenbar mittlerweile unter Generalverdacht; erst recht, wenn sie die Rechte von Frauen über jene von Moslems stellen.